Ruth: Morgens um 8.30 Uhr. Wir warten auf die Fähre, die uns nach Tortola, Flughafen, bringen soll. Nun habe ich mir extra meine Regenjacke angezogen, da ich dachte, dass kleine offene Schnellboot bringt uns wieder nach Tortola, aber zum Glück kam dieses mal eine geschlossene, etwas größere Fähre.Und geregnet hat es auch nicht!

Ein bisschen komisch ist mir schon, angesichts der Tatsache, dass der Wind kräftig bläst. Hoffentlich wackelt das Flugzeug nicht allzu sehr!

Über den Wolken, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein, alle ............. 

Der Flug war zum Glück nicht dramatisch, die Landung etwas schwankend, aber letztendlich: alles gut, wir sind auf Antigua angekommen!

Antigua

Siboney Beach Club, Dikenson Bay, Antigua, Sonntag 28. Januar 2018

Akribische Einreiseformalitäten, wir werden abgeholt und zum kleinen Strandhotel gebracht. Und sind erst einmal erschlagen: Wir haben die Ruhe und Einsamkeit der britischen Jungferninseln gegen eine umtriebige, belebte Strandregion getauscht. Bei genauerem Hinsehen spielt sich das Leben in ruhigen Bahnen ab, wir können am Strand entlanggehen, der gehört überall der Öffentlichkeit. Ein super Appartement und ausgezeichnetes Abendessen. Bis Dienstag einschließlich soll auch hier der Wind noch kräftig blasen, untypisch für diese Jahreszeit. 

Siboney Beach Club, Dikenson Bay, Antigua, Montag 29. Januar 2018

Regen in der Nacht, am Morgen klart es auf, 24 Grad. Palmen vor der Tür, schöne Architektur des kleinen Hotels, wir fühlen uns wohl. 22.00 Uhr war Schluss mit der angenehmen Reggae Musik, die unten vom Restaurant direkt am Meer nach oben dringt. Frühstück wieder direkt am Meer mit großem Regenbogen über dem Wasser und Pelikanen, die im Tiefflug nach Nahrung im Wasser suchen.  

Kommentar schreiben

Kommentare: 11
  • #1

    Ditmar (Montag, 29 Januar 2018 18:15)

    Hallo, mal wieder total schöne Foto, vorallem über den Wolken. L. Güße Ditmar

  • #2

    Moni (Montag, 29 Januar 2018 20:49)

    Gerade noch die gelbe Tasche und den Safarihut kommentiert, da beginnt auch schon der zweite Teil der Reise. Unsere Fragen haben wir schon gestellt - nun warten gespannt wir auf neue Eindrücke, Schilderungen und Fotos...Gut macht ihr das. Grüße aus Lehndorf, der Wind pfeift um's Haus, es regnet... Moni + Kai

  • #3

    Moni (Montag, 29 Januar 2018 22:29)

    Wir haben den ganzen Abend "mit euch" verbracht und eure Thailandreise nachgelesen - eine sehr schöne, sehr informative, unterhaltsame Reise...... Wir geben uns heute auch dem Nichtstun hin, haben die übliche Montagsrunde geschwänzt und sind auf dem Sofa geblieben - vor dem Fenster die stürmische Regennacht.....M+ K

  • #4

    Elke (Dienstag, 30 Januar 2018 18:54)

    wir haben uns gefreut über Euer Lebenszeichen, die Berichte und die schönen Fotos , und das werden ja sicher noch eine ganze Menge mehr. Das ist wieder was , wodurch die Wartezeit auf unseren deutschen Frühling erträglicher wird.
    Ja und wir haben gestern unseren alljährlichen Schneeglöckchentag gefeiert.

  • #5

    Sabine (Donnerstag, 01 Februar 2018 21:18)

    Das sind ja schöne Fotos, die ihr gemacht habt. Macht so weiter, daraus könnte man einen schönen Kalender machen .Gutes Durchhalten für Ruths Zahn.

  • #6

    Ruth (Freitag, 02 Februar 2018 02:20)

    Sabine: Bisher hält mein Zahn durch konsequente Pflege durch. ----------desinfizieren, desinfizieren und.....Da kann man nur sagen toi.toi,toi.....
    Elke: was ist ein Schneeglöckchentag?: das erspähen der ersten Glöckchen wird gefeiert? Bei uns haben schon welche vor der Abreise geblüht. L.G.

  • #7

    Elke (Freitag, 02 Februar 2018 12:23)

    Hallo Ihr Lieben,
    mache gerade eine Pause, um durch Eure Bilder Sonne zu tanken. Bis jetzt war, bis auf den Schneeglöckchentag, in dieser Woche viel zum Ärgern dabei-Sportverein,(nie hat jemand Zeit fürs Wesentliche), Arztbesuche usw......Aber wenn man Eure Bilder so sieht von den Sturmschäden und daneben die Bilderbuchstrände, dann versucht man sich das vorzustellen.
    Also, Schneeglöckchentag: Der Januar ist nach Weihnachten und Silvester sehr sehr sehr langweilig. Also haben wir beschlossen(unsere Familie und 2 Freundinnen unserer Tochter, also wir waren früher viel zusammen im Ferienhaus in Dänemark und hatten da spontan einen Shantychor gegründet, aber das ist wieder ne andere Sache)...Also, wer als Erster ein Schneeglöckchen sichtet, sagt Bescheid , dann wird ein Treffen vereinbart mit Tee und Kuchen, Pizza usw- dabei wird Quartett gespielt. Der Sieger des Abends erhält die Schneeglöckchenkrone......!

  • #8

    Elke (Freitag, 02 Februar 2018 18:54)

    Zum Lobster hätte ich noch eine Frage: Wieviel Gramm bleiben übrig, wenn man den Panzer und die Drahtbeine entfernt hat? Was reicht man dazu?P.S. : Bei uns gibts heute Kartoffelsuppe, für einen einzelnen Herrn mit Wurst....Mjam!

  • #9

    Ruth (Freitag, 02 Februar 2018 23:49)

    Also: es bleibt minimal was übrig!!! Vor allem, wenn man ein Laien -Lobster- Zerleger ist wie ich.
    Ich möchte auch Kartoffelsuppe mit Wurst!

  • #10

    Elke (Samstag, 03 Februar 2018 13:06)

    Wenn Ihr zurück seid, kann ich gerne Bescheid geben, wenn es wieder Kartoffelsuppe Süderoog bei uns gibt und Ihr kommt vorbei.....

  • #11

    Ruth (Samstag, 03 Februar 2018 23:34)

    Oh ja, wir kommen dann vorbei, freue mich jetzt schon!

Die Reiseagentur hilft uns einen Mietwagen zu finden. Wieder ein Suzuki, wie schon auf Virgin Gorda. Beide Inseln sind VW-freie Inseln. Aber während auf den britischen Jungferninseln Rechtslenker für den Linksverkehr genommen werden, werden auf Antigua wie es sich gehört Linkslenker für den Linksverkehr verwendet. Höchstgeschwindigkeit auf der Insel 60 km/h. Höhere Geschwindigkeiten würden auch das Auto zerreißen, viele bumper, Schlaglöcher, Unebenheiten. Wir fahren an der Westküste gen Süden runter und finden viele schöne Sandstrände mit kaum Besuchern. Kein Wunder bei den ungewöhnlich häufigen Regenschauern, dem starken Wind, der hohen Brandung. Normalerweise müßte die Insel Ende Januar, Februar unter der üblichen Hitze ächzen und eher braun aussehen. Dieses Jahr dominiert infolge des vielen Regens sattes Grün.

Bei der Suche nach wenig besuchten Stränden haben wir die Kreuzfahrt Schifferei von einer anderen Seite kennengelernt. Die Einnahmen nimmt man schon ganz gern mit. Aber das Geschäft nervt. Plötzlich sind die Strände um den Hafen herum voll, Gäste kommen mit Taxen für ein paar Strandstunden vorbei und überlasten die Kapazitäten. Die Strände weiter im Süden sind für dieses Power-Strandleben zu weit entfernt, deshalb wurden die uns empfohlen. So richtig glücklich werden wir trotzdem nicht, wir wünschen uns endlich mal wieder einen Sonnentag mit wenig Wind. Die Chancen stehen mit Vollmond heute Nacht gar nicht schlecht.   

Die Erfahrung auf Virgin Gorda, gerade auch in ihrem Kontrast zur Erfahrung hier, lohnt schon noch einmal ein paar Gedanken. Mir fiel der Gedanke "Sensationstourismus" ein, ohne eine konkrete Definition zu haben. Wir haben vor mancher Ruine sprachlos gestanden, mit Mitgefühl. Und dann haben wir vielerorts den Willen gespürt, weiter zu machen. Dem haben wir uns gerne angeschlossen: schauen was geht, nicht herausheben, was nicht geht. Wir haben unsere Bedürfnisse an die Möglichkeiten angepasst und schöne Tage auf der Insel verbracht. Bei allem Respekt vor den allgegenwärtigen, riesigen materiellen Schäden. Vier Restaurants und unsere Ferienwohnung reichten voll aus. Einnahmen brauchen die Menschen jetzt, um den Wiederaufbau voranzutreiben. Tourismus ist der größte Industriesektor. Für den Wiederaufbau wünschte sich mancher staatliche Kreditgarantien, Zinssubventionen statt einer Millionenteuren Verlängerung der Start- und Landebahn des Flughafens. Würden wir später wiederkommen, würden uns wohl volle Strände, viel mehr aber auch volle Restaurants und Ressorts erwarten. Wir haben die Ruhe und die Natur genossen.  

Siboney Beach, Dickenson Bay, Antigua, Dienstag 30. Januar 2018

Auf den Vollmond ist Verlass. Aufwachen ohne Regen, ohne Wind, mit Sonne und ein paar Wolken am Himmel. So hatten wir uns die Karibik vorgestellt! Wir fahren wieder die Westküste nach Süden runter und bleiben am Sandstrand des Crab Hill Bay auf den Strandliegen der Beach Bar "Jacqui O's Love Beach", die Lars seit 7 Jahren betreibt. Leichte Brandung, wunderbare Schwimm Bedingungen. Und ein langer Strand für ausgiebige Standspaziergänge. Unspektakulär, einfach schön, einfach in den Tag hinein leben.Leckeres Mittagessen. Am anderen Ende des Strandes lassen mehrere große Katamarane Kreuzfahrer an den Strand, denen stehen zwei Bademeister für Notfälle zur Seite, ein paar Straßenhändler haben ihre Stände aufgeschlagen, keine 10 Gäste schwimmen im Wasser. Alle bleiben in einer Gruppe zusammen und fahren nach ein paar Stunden zurück zum Hafen. Dort liegen heute gleich vier große Kreuzfahrtschiffe, schon beeindruckend. Zurück fahren wir durch den Regenwald der Insel. Ganz nett, motiviert uns aber nicht auszusteigen und näher anzusehen. Da interessieren uns eher die bunten Häuser am Straßenrand, viele noch in Holzbauweise.      

Direkt neben der Beach Bar steht ein gepflegtes Holzhaus, das über airebnb vermietet wird. Morgen können wir mit der Besitzerin mal reingehen. Vielleicht ein Ziel für den nächsten Besuch? Ebenfalls am gleichen Strand finden wir das Keyonna Beach Resort, Antigua, mit überdachten Liegen direkt am Strand, auch erwägenswert. 

So lässt sich der Tag am Strand genießen!

Die folgenden Bilder vermitteln einen Eindruck von St.John`s ,der Hauptstadt von Antigua. Danach folgen Fotos vom Anleger der Kreuzfahrtschiffe, die Duty-free-Meile.  

Und jetzt die gigantischen Kreuzfahrtschiffe! Sind schon beeindruckend. An diesem Tag lagen 4 nebeneinander.

Diese beiden Schiffe sind einen Tag später angekommen, nachdem die anderen ausgelaufen sind.

Ich fahre lieber mit Günther und unserem kleinen Töffi!

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Moni (Mittwoch, 31 Januar 2018 12:17)

    Schön, die Farben der Holzhäuser am Straßenrand. Jetzt weiß ich wieder, warum ich meine Berliner Haustür in Caribbean Style gestrichen habe.
    Und ja, die Mütze kann es mit dem Safarihut aufnehmen.
    Schöne Fotos, Ruth. Bringst du mir auch eine Muschel mit, wenn du noch ein kleines Plätzchen im Koffer findest?
    Liebe Grüße aus dem Braunschweiger Grau. M + K

  • #2

    Ruth (Freitag, 02 Februar 2018 02:12)

    Natürlich bringe ich dir eine kleine Muschel mit.......L.G. Ruth

Siboney Beach Hotel, Dickenson Bay, Antigua, Mittwoch 31. Januar 2018

Beim Spaziergang durch die Hauptstadt St. John's sortieren wir Eindrücke. Die Gesichter der Menschen sind eher ernst. Blicke werden selten erwidert. Wir hatten mehr karibische Freude, Leichtigkeit erwartet. Viele Mädels neigen zu viel Gewicht und zeigen das auch gern und stolz. Bereits am Vormittag treffen wir offensichtlich kranke und auch den einen oder anderen bekifften Zeitgenossen. Überall in der Stadt, noch mehr auf dem Lande fallen verlassene, zerfallende Holzhäuser auf. Der Chef der Architektenvereinigung ruft dazu auf, jetzt angesichts knapper werdenden Landes doch besser zweistöckig zu bauen. Straßen und Häuser sind nicht im besten Zustand, aber nirgendwo nehmen wir üble Gerüche wahr. Stadt und Land präsentieren sich weitestgehend frei von Müll und Plastiktüten, auf den britischen Jungferninseln noch allgegenwärtig, sind hier tabu. Im Hafen liegen zwei neue Kreuzfahrtschiffe, die vier von gestern sind abends ausgelaufen.   

Ohne weiteren Kommentar!  

(Übrigens, ich frage immer, wenn ich Nahaufnahmen mache, ob die Person damit einverstanden ist)  

Der daily Observer, die hiesige Tageszeitung, druckt eine zweiseitige Erklärung des chinesischen Sonderbotschafters, Wang Xianmin, ab: am 22. Januar endete das zweite China CELAC Forum, an dem der Außenminister Antiguas und Vertreter von 30 weiteren lateinamerikanischen und karibischen Staaten teilnahmen. Eine maritime Seidenstraße soll über den Pazifik gebaut werden. Dabei sollen Infrastrukturen verbunden werden, der Handel gefördert werden, in finanziellen Angelegenheiten kooperiert werden. Dazu gehört das atemberaubende Projekt einer Hafenerweiterung in St. John's und eine gemeinsame jährliche Import-/Export-Messe, die erstmals im November 2018 in China abgehalten wird. Das Werben Chinas für engere Zusammenarbeit wird überdeutlich.  

Wir fahren auf die andere Seite der Insel zum English Harbour und Nelson's Dockyard, den Resten einer Hafenanlage aus dem 18. Jahrhundert, die restauriert wurden und heute Weltkulturerbe sind. Der Naturhafen sieht oben vom Felsen herunter toll aus mit den vielen Yachten und Motorbooten. Gerade hat eine Whisky Marke einen Ruderwettbewerb über den Atlantik gesponsert, eines der Ruderboote liegt am Kai. Die alten Gebäude der Hafenanlage werden auf vielfältige Art und Weise genutzt, einen Eindruck, wie das alles einmal zusammen funktioniert hat, bekommt man nicht.  

Der frühere Eigentümer der kleinen Hotelanlage hat hier noch eine Wohnung. Eigentlich wollte er 1959 nur ein Schiff nach Antigua überführen, ist dann aber hier hängengeblieben. Als Ingenieur hat er dann das Hotel geplant und bauen lassen, 1981, und 30 Jahre lang geführt. Er ist drahtig, läuft kerzengerade, hat eine freundliche Ausstrahlung und gute Präsenz. Im zweiten Weltkrieg hat er in der australischen Armee gedient. .......Er ist 94 Jahre alt. 

 

 

Siboney Beach Club, Dickenson Bay, Antigua, Donnerstag 1. Februar 2018

 

Wir fahren quer über die Insel zur Devil's bridge. Ein Stück Felsenküste, das so unterspült wurde, daß eine Steinbrücke entstand. Sieht schon gewaltig aus,wie sich die Brandung bricht und die Gischt aufspritzt. In den Dörfern wiederholt sich das Bild der letzten Tage: Viele Holzhäuser sind aufgegeben und zerfallen. Wo immer wir nach dem Weg fragen, bekommen wir freundliche Auskunft. Eigentlich wollten wir am Long Bay Schnorcheln und Schwimmen. Aber rechts ein Resort, links ein Resort und am öffentlich zugänglichen Strand in der Mitte dienstbeflissene Geister mit Liegen und Getränken. Hatten wir uns informeller und ruhiger vorgestellt. Also quer über die Insel zurück an "Jacqui O's Love Beach" zum Essen und Schwimmen und Strandspaziergang. Wir fragen Gäste im Keyonna Beach Ressort nach ihren Erfahrungen dort.Das Ehepaar hat schon viele Unterkünfte auf Antigua ausprobiert und ist mit dem Keyonna sehr zufrieden. Allerdings müsse man vor dem Schlafengehen das Zimmer aussprühen und sich selbst einsprühen, es gebe Mücken. Na, das sollte auch für uns kein Hinderungsgrund sein.  

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Christiane (Freitag, 02 Februar 2018 12:00)

    Hallo Antigua ....interessante Info's und supi Fotos, vor allem das Beach-Foto mit coolem Wolkenschauspiel und die Nahaufnahme der dunkelhäutigen Schönheit. Ich liebe diese Art von Fotos. Das Anlegen der großen Cruiser kann ich mir auch echt nervig vorstellen. Es kommt immer auf die Sichtweise des Betrachters an. Für die Menschen dort ist es eine sichere Einnahmequelle, aber nur, wenn auch die geizigen Kreuzfahrer mal ein paar Dollar ausgeben und auch nur solange, bis die restlichen Resourcen der Umwelt verbraucht worden sind. Diese Art zu Reisen ist halt die günstigere Variante um in weit entfernte Länder zu verreisen. Als zeitweiser Cruiser versuche ich natürlich auch soviel wie möglich aus dem angefahrenden Land mitzunehmen; Fotos, Sand, Muscheln, hahaha......euch noch viel Spaß beim Beobachten des Insellebens. Liebe Grüße aus dem schneeregnerischen Lichtenberg mit 1,7 ° Temp.

Siboney Beach Ressort, Dickenson Bay, Antigua, Freitag 2. Februar 2018

 

Warm, immer mal eine Wolke am Himmel, das sieht nach Strandtag aus. Wir fahren die übliche Strecke und sehen aus der Ferne den vielgelobten Darkwood Strand. Wäre ja mal eine Abwechselung. Am Straßenrand direkt davor eine Parade von 15 Mini Mokes, die Kreuzfahrer sind schon da. Etwas weiter dümpeln vier Katamarane, die auch jeder so 50 Kreuzfahrer vorbeibringen. Da fahren wir lieber einen Strand weiter an Jacqui O's Love Beach Bar, wie schon die letzten Tage. Den Strand teilen wir mit wenigen, die auf der Insel wohnen oder Urlaub machen. 

Auf Antigua wie schon auf den britischen Jungferninseln fallen die vielen Gotteshäuser auf, jedes mit eigener Orientierung: Methodisten, 7 Tage Adventisten, Freikirchler, andere von denen wir noch nie was gehört haben. Oft mit Kindertagesstätte und Vorschule. 

Im Hafen liegen wieder vier neue Kreuzfahrtschiffe. Wir beobachten eines beim Ablegen. Majestätisch. Mit dem Anlaufen der Maschinen quellen dunkelbraune Rauchschwaden aus den Schornsteinen. In den zwei Einkaufsmeilen am Kai machen die Geschäfte zu. Kurz vor Sonnenuntergang laufen die Schiffe aus und mit ihnen die Kunden.

Vorsicht im Verkehr zu Lande hat hier eine ganz  andere Bedeutung als bei uns. Bei uns denke ich da in erster Linie an Rücksichtnahme auf andere Verkehrsteilnehmer. Hier denke ich in erster Linie daran, das nächste tiefe Schlagloch, den nächsten Absatz auf der Straße rechtzeitig zu sehen, zu bremsen, möglichst drumherum zu fahren. Um die anderen Verkehrsteilnehmer brauche ich nicht zu sorgen, man fährt da, wo gerade Platz ist. Wenn kein Platz ist, wartet man einen Augenblick geduldig. Ich bin froh, dass der linke Vorderreifen (Linksverkehr!) noch heile ist. Inzwischen habe ich nach all den japanischen und koreanischen Automarken doch tatsächlich einige BMW gesehen. 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Moni (Samstag, 03 Februar 2018 08:12)

    Guten Morgen, jetzt aus Berlin. Ja, die Bilder sind schön und wecken Sehnsucht nach Sonne, Sand und Meer ( und mehr)...
    Hier ist es kalt und nieselgrau. Schneeregen. Ein Hoffnunsschimmer: die Krokusse und erste Priemelchen im Garten neben den Schneeglöckchen, die schon seit Anfang Januar blühen.
    Mit der Kaffeetasse im Bett sitzend schauen wir uns eure Fotos an. Wie lange seid ihr noch unterwegs?

  • #2

    Moni (Samstag, 03 Februar 2018 08:26)

    Die Lehrerin muss eine Korrektur vornehmen: Hoffnungsschimmer ...g vergessen....