So

10

Jan

2016

Südafrika 2016

Dies ist ein zweiter Versuch, über unsere Südafrikaerfahrung 2016 zu erzählen. 


Vor kurzem war noch Weihnachtsstimmung...
Vor kurzem war noch Weihnachtsstimmung...

Mo

26

Jan

2015

Grootfontain, Seidarab Guestfarm

Pause in der Halle der Seidarab Guestfarm. Ort für die Fortsetzung des Reisetagebuchs.
Pause in der Halle der Seidarab Guestfarm. Ort für die Fortsetzung des Reisetagebuchs.


5 Kommentare

Mi

14

Jan

2015

Cheetah Conservation Foundation, Otjiwarongo

Die Nacht über hat es geregnet. Der erste kräftige Regen seit langer Zeit in dieser Gegend, der erste für uns. Die Luft ist gereinigt und sehr angenehm. Trotz leichter Abkühlung werden über Tag wieder 32 Grad erreicht. Wir wollen mehr über die Gegend erfahren und begeben uns zum Rathaus. Dort ist keine Touristeninformation, aber ein Schwarzer setzt sich mit ins Auto und führt uns zu einem Haus, von dem aus kommerzielle Ausflüge gestartet werden wie auch Auskünfte gegeben werden. Die rufen gleich bei der Cheetah Conservation Foundation an, heute geöffnet, wir fahren die 45 km dorthin über nicht befestigte Straßen. Toller Himmel, nach dem Regen wenig Staub, wieder richtiges Afrika-Gefühl.

Hochebene, 1.600 m, Fahrt von Otjiwarongo zur Cheetah Foundation, nach dem Regen
Hochebene, 1.600 m, Fahrt von Otjiwarongo zur Cheetah Foundation, nach dem Regen

Nachsaison, bei den Cheetahs und später auch im Restaurant kaum Gäste. Somit keine Hektik. Die Cheetah Foundation hat ein riesiges, gepflegtes Grundstück. Wir werden durch die großen Freigehege gefahren, 50.000 ha, halten in unmittelbarer Nähe der Geparden, erhalten Erläuterungen und können die Tiere beobachten. 3.000 Geparden leben in Namibia in Freiheit, 30 % aller Geparden auf der Welt. In den Gehegen werden Tiere versorgt, deren Mütter erschossen wurden oder nicht bekannt sind oder die den Farmern zu viele Schafe gerissen haben. Hier werden anatolische Hunde zusammen mit Schafen aufgezogen, die Hunde sind so groß und kräftig, sie bellen so laut, dass die Geparden auf Distanz bleiben. So kann Nutztierhaltung und Erhaltung der wild lebenden Tiere miteinander in Einklang gebracht werden. Was für elegante Tiere!


Abends gehen wir bei einem mit einer Finnin verheirateten Deutschen essen. Wildcarpaccio und danach Oryxsteak, zart, schmackhaft und das alles mitten in der Pampa. Dazu ein Windhouk Bier und einen Merlot. Dieses Otjiwarongo ist ein trauriges Nest, ein Durcheinander von Häusern, breiten Straßen ohne Fußwege, ohne Attraktionen. Am Abend des ersten Tages nehmen wir aber schöne Erlebnisse mit nach Hause und sind zufrieden.  

Gepard, aus der Familie der Katzen, ja, haben wir miauen gehört (können Löwen und Leoparden nicht)
Gepard, aus der Familie der Katzen, ja, haben wir miauen gehört (können Löwen und Leoparden nicht)
Möchte auch beachtet werden: Heuschrecke (Invalide), wunderschön, ca. 10 cm groß
Möchte auch beachtet werden: Heuschrecke (Invalide), wunderschön, ca. 10 cm groß
Auf dem Weg zurück von den Geparden. Ob wir heute Abend wieder Regen bekommen? Unser neuer Ford Ranger (34.000 km jung) hat sich bestens bewährt (toi toi toi).
Auf dem Weg zurück von den Geparden. Ob wir heute Abend wieder Regen bekommen? Unser neuer Ford Ranger (34.000 km jung) hat sich bestens bewährt (toi toi toi).
5 Kommentare

Di

13

Jan

2015

Otjiwarongo

Wie uns eine Apothekerin in Swakopmund erklärte, beginnt die Regenzeit im Etosha Park und Chobe Park eigentlich erst im März und nicht schon im Januar/Februar, wie es in vielen Büchern steht und auch sonst oft gesagt wird. Dieses Jahr hat es bislang nur sehr wenig geregnet. Die Malariaprophylaxe beginnen wir deshalb erst am letzten Tag im Etosha Park, vor der Weiterfahrt in den Caprivi Streifen und nach Chobe. Eine hohe Dosis Vitamine B soll die Mücken auch abschrecken, Haut, die nach Hefe riecht, mögen sie nicht. Und außerdem nehmen wir Mückenspray.


Wir sind 8.30 Uhr Richtung Otjiwarongo losgefahren. Ca. 4 Stunden reine Fahrtzeit. Bei der Abfahrt in Swakopmund nieselt es und wir haben gerade mal 19 Grad. Mal sehen, wie sich die Temperaturen entwickeln. Wir sind jetzt seit 1,5 Stunden auf asphaltierter Straße unterwegs. Wenige Autos, meist Lastwagen, kommen uns entgegen. Rundherum endlos flaches, mit vertrockneten Grasbüscheln und kleinen grünen Sträuchern bewachsenes Land. In der Ferne kahles, dunkles Gebirge. Kein einziges Haus weit und breit. Die Temperatur beträgt schon 29 Grad. Je weiter wir ins Inland kommen, umso heißer wird es. Im Moment fahren wir auf dem Trans-Kalahari-Highway auf 1.200 m Höhe. Nach 3 Stunden haben wir 33 Grad, der Baumbestand wird mehr und wir müssen jetzt auf Tiere achten, die die Fahrbahn überqueren könnten, insbesondere Antilopen und Warzenschweine, die gerade Nachwuchs bekommen haben. Unterwegs machen wir halt und stärken uns landestypisch (???) mit gebackenem Camembert und griechischem Salat.   

... es muß ja nicht immer geräucherter Oryx oder Springbockcarpaccio sein...
... es muß ja nicht immer geräucherter Oryx oder Springbockcarpaccio sein...
Wie lange hält dieser Baum wohl den auf 3 m gewachsenen Termitenhügel aus?
Wie lange hält dieser Baum wohl den auf 3 m gewachsenen Termitenhügel aus?

Weiße werden immer weniger in dieser Gegend. Sie begegnen uns als Goldschmiedin (tolle Aquamarine), als Betreiber einer Lodge, Bauunternehmer. Schwarze dominieren das Straßenbild, sie machen u.a. großformatige Holzschnitzereien.


Je länger wir unterwegs sind, desto üppiger wird die Vegetation und die Bäume höher. Hoch genug, um den ersten Giraffen Nahrung zu bieten. Immer mehr Warzenschweine mit ihren Familien tauchen am Straßenrand auf.  

Jetzt haben wir über die Hälfte unseres heutigen 280 km Trips geschafft. Die Farmen am Weg haben meist deutsche Namen. Während der Fahrt hören wir Hit Radio Namibia auf deutsch!
Jetzt haben wir über die Hälfte unseres heutigen 280 km Trips geschafft. Die Farmen am Weg haben meist deutsche Namen. Während der Fahrt hören wir Hit Radio Namibia auf deutsch!
2 Kommentare

So

10

Jan

2016

Südafrika 2016

Dies ist ein zweiter Versuch, über unsere Südafrikaerfahrung 2016 zu erzählen. 


Vor kurzem war noch Weihnachtsstimmung...
Vor kurzem war noch Weihnachtsstimmung...

Mo

26

Jan

2015

Grootfontain, Seidarab Guestfarm

Pause in der Halle der Seidarab Guestfarm. Ort für die Fortsetzung des Reisetagebuchs.
Pause in der Halle der Seidarab Guestfarm. Ort für die Fortsetzung des Reisetagebuchs.


5 Kommentare

Mi

14

Jan

2015

Cheetah Conservation Foundation, Otjiwarongo

Die Nacht über hat es geregnet. Der erste kräftige Regen seit langer Zeit in dieser Gegend, der erste für uns. Die Luft ist gereinigt und sehr angenehm. Trotz leichter Abkühlung werden über Tag wieder 32 Grad erreicht. Wir wollen mehr über die Gegend erfahren und begeben uns zum Rathaus. Dort ist keine Touristeninformation, aber ein Schwarzer setzt sich mit ins Auto und führt uns zu einem Haus, von dem aus kommerzielle Ausflüge gestartet werden wie auch Auskünfte gegeben werden. Die rufen gleich bei der Cheetah Conservation Foundation an, heute geöffnet, wir fahren die 45 km dorthin über nicht befestigte Straßen. Toller Himmel, nach dem Regen wenig Staub, wieder richtiges Afrika-Gefühl.

Hochebene, 1.600 m, Fahrt von Otjiwarongo zur Cheetah Foundation, nach dem Regen
Hochebene, 1.600 m, Fahrt von Otjiwarongo zur Cheetah Foundation, nach dem Regen

Nachsaison, bei den Cheetahs und später auch im Restaurant kaum Gäste. Somit keine Hektik. Die Cheetah Foundation hat ein riesiges, gepflegtes Grundstück. Wir werden durch die großen Freigehege gefahren, 50.000 ha, halten in unmittelbarer Nähe der Geparden, erhalten Erläuterungen und können die Tiere beobachten. 3.000 Geparden leben in Namibia in Freiheit, 30 % aller Geparden auf der Welt. In den Gehegen werden Tiere versorgt, deren Mütter erschossen wurden oder nicht bekannt sind oder die den Farmern zu viele Schafe gerissen haben. Hier werden anatolische Hunde zusammen mit Schafen aufgezogen, die Hunde sind so groß und kräftig, sie bellen so laut, dass die Geparden auf Distanz bleiben. So kann Nutztierhaltung und Erhaltung der wild lebenden Tiere miteinander in Einklang gebracht werden. Was für elegante Tiere!


Abends gehen wir bei einem mit einer Finnin verheirateten Deutschen essen. Wildcarpaccio und danach Oryxsteak, zart, schmackhaft und das alles mitten in der Pampa. Dazu ein Windhouk Bier und einen Merlot. Dieses Otjiwarongo ist ein trauriges Nest, ein Durcheinander von Häusern, breiten Straßen ohne Fußwege, ohne Attraktionen. Am Abend des ersten Tages nehmen wir aber schöne Erlebnisse mit nach Hause und sind zufrieden.  

Gepard, aus der Familie der Katzen, ja, haben wir miauen gehört (können Löwen und Leoparden nicht)
Gepard, aus der Familie der Katzen, ja, haben wir miauen gehört (können Löwen und Leoparden nicht)
Möchte auch beachtet werden: Heuschrecke (Invalide), wunderschön, ca. 10 cm groß
Möchte auch beachtet werden: Heuschrecke (Invalide), wunderschön, ca. 10 cm groß
Auf dem Weg zurück von den Geparden. Ob wir heute Abend wieder Regen bekommen? Unser neuer Ford Ranger (34.000 km jung) hat sich bestens bewährt (toi toi toi).
Auf dem Weg zurück von den Geparden. Ob wir heute Abend wieder Regen bekommen? Unser neuer Ford Ranger (34.000 km jung) hat sich bestens bewährt (toi toi toi).
5 Kommentare

Di

13

Jan

2015

Otjiwarongo

Wie uns eine Apothekerin in Swakopmund erklärte, beginnt die Regenzeit im Etosha Park und Chobe Park eigentlich erst im März und nicht schon im Januar/Februar, wie es in vielen Büchern steht und auch sonst oft gesagt wird. Dieses Jahr hat es bislang nur sehr wenig geregnet. Die Malariaprophylaxe beginnen wir deshalb erst am letzten Tag im Etosha Park, vor der Weiterfahrt in den Caprivi Streifen und nach Chobe. Eine hohe Dosis Vitamine B soll die Mücken auch abschrecken, Haut, die nach Hefe riecht, mögen sie nicht. Und außerdem nehmen wir Mückenspray.


Wir sind 8.30 Uhr Richtung Otjiwarongo losgefahren. Ca. 4 Stunden reine Fahrtzeit. Bei der Abfahrt in Swakopmund nieselt es und wir haben gerade mal 19 Grad. Mal sehen, wie sich die Temperaturen entwickeln. Wir sind jetzt seit 1,5 Stunden auf asphaltierter Straße unterwegs. Wenige Autos, meist Lastwagen, kommen uns entgegen. Rundherum endlos flaches, mit vertrockneten Grasbüscheln und kleinen grünen Sträuchern bewachsenes Land. In der Ferne kahles, dunkles Gebirge. Kein einziges Haus weit und breit. Die Temperatur beträgt schon 29 Grad. Je weiter wir ins Inland kommen, umso heißer wird es. Im Moment fahren wir auf dem Trans-Kalahari-Highway auf 1.200 m Höhe. Nach 3 Stunden haben wir 33 Grad, der Baumbestand wird mehr und wir müssen jetzt auf Tiere achten, die die Fahrbahn überqueren könnten, insbesondere Antilopen und Warzenschweine, die gerade Nachwuchs bekommen haben. Unterwegs machen wir halt und stärken uns landestypisch (???) mit gebackenem Camembert und griechischem Salat.   

... es muß ja nicht immer geräucherter Oryx oder Springbockcarpaccio sein...
... es muß ja nicht immer geräucherter Oryx oder Springbockcarpaccio sein...
Wie lange hält dieser Baum wohl den auf 3 m gewachsenen Termitenhügel aus?
Wie lange hält dieser Baum wohl den auf 3 m gewachsenen Termitenhügel aus?

Weiße werden immer weniger in dieser Gegend. Sie begegnen uns als Goldschmiedin (tolle Aquamarine), als Betreiber einer Lodge, Bauunternehmer. Schwarze dominieren das Straßenbild, sie machen u.a. großformatige Holzschnitzereien.


Je länger wir unterwegs sind, desto üppiger wird die Vegetation und die Bäume höher. Hoch genug, um den ersten Giraffen Nahrung zu bieten. Immer mehr Warzenschweine mit ihren Familien tauchen am Straßenrand auf.  

Jetzt haben wir über die Hälfte unseres heutigen 280 km Trips geschafft. Die Farmen am Weg haben meist deutsche Namen. Während der Fahrt hören wir Hit Radio Namibia auf deutsch!
Jetzt haben wir über die Hälfte unseres heutigen 280 km Trips geschafft. Die Farmen am Weg haben meist deutsche Namen. Während der Fahrt hören wir Hit Radio Namibia auf deutsch!
2 Kommentare