Thailand Februar 2014, Teil vier
Ein anderes russisches Pärchen hat sich an Seinem Tisch häuslich eingerichtet. An die Tischdecke werden bei Wind Gewichte gehängt, so bleibt die Tischdecke schön liegen. 
Auf dem Tisch steht ein Kombigerät zur Anzeige von Temperatur und Luftdruck, die Stühle sind mit Tüchern verziert, Hussen nachempfunden. Vater macht den Elektrorasierer am Tisch sauber. Mittags gibt es viel Bier, anschließend Rotwein. Danach ausgiebiges Rückenschwimmen, das wir diesen stämmigen Körpern gar nicht zugetraut hätten

Dann kommen Tamara und Partner, vermutlich Russische Teilnehmer der vorletzten Sommer Olympiade. Massig, quadratisch. Tamara trägt drei Schnürsenkel mit Mikrodreieck. Ein Schnürsenkel teilt die üppigen Pobacken, die sich majestätisch oberhalb der kräftigen Schenkel wölben. Bei der Bearbeitung der strammen, völlig unbeweglichen, großen Brüste ist ein Unglück passiert, die Brustwarzen sitzen zu hoch und zu weit außen. Wir nehmen alle betroffen Anteil. Abends informiert uns Tamara noch einmal dezent durch ihren knappen, transparenten Pullover. Leider tragen die Brüste trotz ihrer Größe nicht, Tamara und Partner werden heute und auch in den nächsten Tagen nur den Nichtschwimmer Bereich des Strandes bevölkern. 

Und dann sind da auch noch ein paar andere russische Pärchen, die die Ruhe auf der Insel genießen.

So ganz ereignislos Vergehen die Tage auf der Insel doch nicht.
Ko Sukorn, Montag 24. Februar 2014

Heute machen wir einen Ausflug zu drei Inseln, etwa eine Stunde entfernt. Wir ankern vor der ersten und können über eine Leiter ins Wasser steigen, zum Schnorcheln. Kostet mich Überwindung, denn das Meer ist bewegt und mir fällt schwer abzuschätzen, wie tief die Felsbrocken unter uns im Wasser liegen. Kein schönes Gefühl. Da sind die russischen Mitreisenden unerschrockener. Ruth beobachtet die Szenerie vom Boot aus. Ich sehe ein paar Fische, gelb-schwarz gestreift, andere Dunkel mit wunderschönen kleinen türkisfarbenen Stummelflügeln, gelbe, grünliche. Die große Begeisterung bleibt aus. Wir fahren weiter zu den nächsten beiden Inseln, die steil aus dem Meer so 150 Meter herausragen, mit einem ganz kleinen Strand aus der einen Seite. Dort sollen die großen Muscheln herkommen, die an unseren Bungalows in den Bäumen hängen. Wir werden nicht fündig, freuen uns aber über andere, kleinere Muscheln und einen schönen, weißen Strand. An der nächsten Insel ist wieder etwas Schnorcheln möglich. Gut, dass wir dieInseln besucht haben, Ersatz für die fehlenden Schnorchelmöglichkeiten an unserer Unsel haben wir nicht gefunden. Am späten Nachmittag schwimmen wir eine Stunde, genießen den Sonnenuntergang vor unserer Veranda und Essen am Abend genussvoll frische Garnelen von der Insel. 

Ko Sukorn, Dienstag 25. Februar 2014

Heute machen wir mit dem Tuk Tuk eine Inselrundfahrt. Der thailändische Miteigentümer ( seit 16 Jahren)   des Resorts führt uns. 

Die Reisfelder haben sich acht Jahren von der Versalzung durch den Sunami erholt. Die Wasswerrückhaltebecken der Insel geben aber nur Wasser für eine Reisernte her. Bei ausreichend Wasser wären auch drei Ernten möglich. Hier werden in der übrigen Zeit Andere Früchte angebaut, die weniger Wasser brauchen. In zwei Wochen sind die Cashew Früchte reif, leider zu spät für mich. 

Nach dem Zunami hat die Regierung neue Einkommensquellen gefördert. Wir besuchen eine Frau, die es bei der Herstellung von Batikarbeiten zu einigen Fertigkeiten gebracht hat und kaufen eine Tischdecke.
Die 3.000 Inselbewohner haben es zu bescheidenem Wohlstand gebracht, sie haben mittlere bis gute Einkommen. Viele haben Wälder, in denen sie Latex gewinnen. Wir schauen dabei zu. Aufstehen um 3.00 Uhr, weiße Milch aus den Gefäßen an den Bäumen entleeren, die Masse durch einen Filter in Aluminiumwannwn gießen, Chemie zum Eindicken dazugeben, rühren, auf einen Kachelboden gießen, mit den Füßen durchwalken, durch eine Mangel drehen damit die Feuchtigleit rausgedrückt wird, trocknen. Eine Arbeiterin,  Arbeiter schafft so 10 bis 15 Matten zu je 1,5 kg am Tag und ist damit gegen Mittag fertig. Für das Kilo gibt es derzeit nur 50 Bath, vor einem Jahr noch 150 Bath ( 44 Bath gleich 1 Euro). 
Die Gewässer um die Inseln dürfen nur von lokalen Fischern befischt werden. Die Fischbestände sind reichhaltig, besonders gut schmeckt mir Barakuda. Zur Landseite kommen Krebse dazu, zur Seeseite Garnelen. Keine Zuchtgarnelen, sondern frisch aus dem Meer. 

Kuwait hat der mehrheitlich muslimischen Bevölkerung eine Koran-Ergänzungsschule spendiert, noch ganz neu. Einige Frauen tragen Kopftücher, ansonsten aber Kleidung wie die Thais. 
Auf zur Inselrundfahrt
Auf zur Inselrundfahrt
Auffangschale am Baum
Auffangschale am Baum
Aluminiumschüsseln mit dem vorbereitetem LaTeX
Aluminiumschüsseln mit dem vorbereitetem LaTeX
Die Fische, Krabben werden haufenweise aus den Netzen herausgelöst und sortiert
Die Fische, Krabben werden haufenweise aus den Netzen herausgelöst und sortiert
Was is?
Was is?
ImDorf
ImDorf
Nur ein Beispiel von vielen wunderschönen Orchideen, die meist iN Körben ohne Erde an Bäumen Hängen
Nur ein Beispiel von vielen wunderschönen Orchideen, die meist iN Körben ohne Erde an Bäumen Hängen
Abends entdeckt Ruth in der Kühltheke ein großes Fischfilet, irgend ein großer Fisch waagerecht aufgeschnitten. Gegrillt bitte. Schmeckt anders als alle anderen Fische, und das will was heißen, da spricht ja das Mädel von der Waterkant. Die Fasern längs und nicht quer wie sonst, etwas streng im Geschmack. Beim Nachhausegehen lassen wir uns den Fisch auf einem Plakat zeigen: ein Rochen. Da verdreht die Expertin ein wenig die Augen, aber gegessen ist gegessen.
Ko Sukorn, Mittwoch 26. Februar 2014

Heute möchte Ruth keinen Rochen essen.

Was wird der Tag wohl mit uns machen? Strandspaziergang, eine Stunde schwimmen, in dem Buch lesen, das ich seit vier Wochen mit mir herumschleppe. Heute habe ich Lust dazu, gut, dass ich auf den richtigen Augenblick gewartet habe. Vor drei Jahren, zu Beginn des "Ruhestandes" hat es neun Monate gedauert, bis der richtige Augenblick für neue Aktivitäten kam, jetzt klappt das Wechselspiel zwischen "passieren lassen" und den richtigen Augenblicken für Aktivitäten besser. Auf eine mir nicht so ganz durchsichtige Art und Weise, aber doch einigermaßen zuverlässig.
Panoramaaufnahme von unserem Strand. Mal sehen, wie die bei jimdo rauskommt.
Panoramaaufnahme von unserem Strand. Mal sehen, wie die bei jimdo rauskommt.
Morgens 7.30 h in Thailand. Ich voll fit!
Morgens 7.30 h in Thailand. Ich voll fit!
Wir morgens 7.30 h in Thailand. Wir voll fit!
Wir morgens 7.30 h in Thailand. Wir voll fit!
Die Morgensonne scheint durch den Küstenwald auf den Restaurantbereich unserer Anlage.
Die Morgensonne scheint durch den Küstenwald auf den Restaurantbereich unserer Anlage.
Kunst am Bau
Kunst am Bau
Während Günther geschrieben hat, habe ich mir einen großen Becher lecker heißen Kaffee einverleibt . Wohlgemerkt bei 37 Grad im Schatten. Der Kaffee kommt mir aus allen Poren wieder raus. Hoffentlich denkt jetzt keiner ich sei inkontinent , wenn ich jetzt vom Plastikstuhl aufstehe.......

Aber ich bin jetzt ungemein wach! Wenn ich mir so meine Tischnachbarn in Bezug auf Trinkverhalten bei Hitze angucke, kommt mir fast ein Gedanke der Bewunderung: mittags etliche Flaschen Bier undlecker Rotwein zum Mittagessen. Man merkt diesen Leuten auch nicht annähernd etwas an. Die unterhalten sich ganz normal und auch beim aufstehen wankt keiner. Ungefähr unser Alter. Schon mein Opa hatimmer gesagt: "der Russe ansich kann ne Menge vertragen..." Recht hatte er! Aber übrigens sehr sympathische Leute, die neben russisch auch englisch sprechen. 






(Liebe Lieblingsmieterinnen: wenn jetzt eine von euch auch nur ein verschmitztes Lächeln auf den Lippen hat: die Miete wird ab sofort erhöht!!!!)
Der Nachmittag nimmt seinen gewohnten Lauf: eine Stunde Schwimmen, Lesen, Gedanken gleiten lassen, Pläne für. Dieses und nächstes Jahr schmieden. 17.00 h kommt alles Tun zum Erliegen, wir nehmen in den Liegestühlen Platz, Blick zum Horizont, eine halbe Stunde lang Sonnenuntergang mit immer wieder neuen Farben. Haben wir uns bislang noch nicht übergesehen und die gespannt Begeisterung stellt sich immer wieder neu ein. Am Abend verzichten wir heute mal auf Fisch, vielmehr ist thailändische Suppe und ein malaysisches Rindfleischgericht angesagt. Wir schätzen es, dass Fleisch bei diesen Gerichten eine geschmackliche Beigabe von vielleicht 80 Gramm ist, ansonsten viel Gemüse und tolle Gewürze.
Ko Sukorn, Donnerstag 27. Februar 2014

Die ungewöhnliche Hitzewelle hält an und gibt den Tagesablauf vor. Vormittags eine Stunde schwimmen, von 11.00-16.00 h raus aus der Sonne, lesen, Zeit für uns ohne dass der nächste Termin lauert, wieder eine Stunde schwimmen, lesen schlafen.

Beim langen Schwimmen kommen und gehen die Gedanken, Gedankenfetzen, Blick über den Horizont, führt der buddhistische Einfluss zum "meditativen Schwimmen"?  Jedenfalls ist mir Meditation vor ein paar Jahrzehnten erstmals im Zusammenhang mit Buddhismus in den Sinn gekommen. Egal, so eine Art von Schwerelosigkeit stellt sich ein. Tiefenentspannung.

Und der Sonnenuntergang sieht jeden Abend anders aus. 
Die Fischer sammeln sich vor Sonnenuntergang vor der Küste von Ko Sukorn und warten wie wir auf den Sonnenuntergang. Gleich danach werfen sie ihre Netze aus. Vorher fahren sie dekorativ durch's Bild.
Die Fischer sammeln sich vor Sonnenuntergang vor der Küste von Ko Sukorn und warten wie wir auf den Sonnenuntergang. Gleich danach werfen sie ihre Netze aus. Vorher fahren sie dekorativ durch's Bild.
Genau so, ohne Bildbearbeitung.
Genau so, ohne Bildbearbeitung.
Ko Sukorn, Freitag 28. Februar 2014

Inzwischen haben uns alle russischen Gäste, bis auf ein Paar, verlassen. Jetzt dominieren deutsche Gäste. Wir halten beharrlich an unserem Tagesablauf fest.
Terrasse vor dem Restaurant
Terrasse vor dem Restaurant
Ko Sukorn, Sonnabend 1. März 2014

Wir haben mit dem verbliebenen russischen Pärchen gesprochen: sie verbringen drei Monate hier auf der Insel und haben sich ihren Stammtisch als ihr Refugium eingerichtet. Jeden Tag sehen wir sie zweimal ihre Bahnen im Meer ziehen. Leben in vollen Zügen: sehr viel Schwimmen, viel Bier und Alkohol, viel Essen. Machen einen zufriedenen Eindruck.

Wir denken über unsere Essgewohnheiten in den letzten vier Wochen nach. Die haben sich umgesteuert ergeben, ohne Vorsätze in irgendeine Richtung. Thailändische Suppe, Porridge, Obst zum Frühstück. Tagsüber keine Süßigkeiten, gern mal Nüsse. Alle fünf Stunden eine Mahlzeit, abends gern Salat, Fisch, Garnelen.
Dann waren da noch viel thailändischer grüner Tee, immer mit Vanille angereichert. Nicht auf den Tisch kamen Weißbrot, Käse, Aufschnitt, Marmelade, Butter. Wir haben das Essen genossen. Und oft gebratenen Reis oder gebratene Nudeln gegessen. Eine Entdeckung war für mich Jam Wu Seng, ein thailändischer Glasnudelsalat, mit Glasnudeln aus Mung Bohnen, Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, Tomaten, Erdnüssen. Also die vegetarische Variante. Ganz toll!
Heute sind wir noch einmal bei Ebbe am Strand. Ein Glücksgefühl, kurz vor Sonnenuntergang. Wir nehmen ein paar Muscheln mit und beobachten wie jeden Tag zu dieser Zeit den Sonnenuntergang. Abends genießen wir Muscheln und Prawns. 
Was der Strand bei Ebbe hergibt.
Was der Strand bei Ebbe hergibt.
Ko Sukorn, Sonntag 2. März 2014

Wir freuen uns auf eine letzte Stunde im Wasser und auf die Weiterreise. Wir wechseln ein paar Worte mit unserem russischen Pärchen. Die beiden sind vor einer Ewigkeit aus der Tschechei nach Canada geflohen, er hat dort gut Geld in der Schiffahrt verdient. Im November sind sie von Canada nach Taiwan, der chinesischen Tempel wegen, geflogen. Von dort weiter nach Bali in's Landesinnere, denn die Küste ist nicht mehr so schön wie vor 27 Jahren, als sie erstmals dort waren. Seit Anfang Januar sind sie jetzt auf Ko Sukorn. Sie verabschieden sich zum täglichen Schwimmen ins Wasser, was heute einige Kraft kostet gegen das ablaufende Wasser.
Herzlicher Abschied von Dick & Dee, den Besitzern
Herzlicher Abschied von Dick & Dee, den Besitzern
Ein wehmütiger Blick zurück
Ein wehmütiger Blick zurück
Unsere Boing 737 von Nok Air
Unsere Boing 737 von Nok Air
Bei soviel geistlichem Beistand wird der Flug gut
Bei soviel geistlichem Beistand wird der Flug gut
Bangkok, Sonntag 2. März 2014

Halbe Stunde mit dem Speedboot, eine Stunde mit dem Taxi zum Flughafen Trang, eine Stunde Flug nach Bangkok, eineinhalb Stunden Taxifahrt in die Stadt. Wir erleben die Geräusche der Stadt unangenehm intensiv. Vom Zimmer aus blicken wir direkt auf den beleuchteten Wat Arun, davor der Fluss mit seinen nervösen Speedboats, den Personenfähren, den hell erleuchteten Ausflugsdampfern und den unendlich langsamen, mächtigen Schleppverbänden. Wieder am Fluss, die Reise endet, wie sie begonnen hat.
Wir spüren die Stadt intensiv, widersprüchlich, eher negativ. Wir haben die großen buddhistischen Bauten gesehen, jetzt bleibt noch Neugierde auf das Zentrum, auf den neuen Teil. Wie feiert sich der neue thailändische Mittelstand?

Der Taxifahrer hat große Schwierigkeiten, unser Hotel direkt am Fluss zu finden. Wir fahren in eine unansehnliche Sackgasse bis an den Fluss ran, bekommen ein gefangenes Zimmer angeboten und entscheiden uns dann für 10 Prozent Aufpreiss für eine Suite mit Blick auf den Wat Arun, großartig! Das Haus ist alt und unscheinbar, aber in einem gepflegten Zustand, sehr geschmackvoll dekoriert. Abendessen auf der Hotelterrasse am Fluss, alles ist gut.

Bangkok, Montag 3. März 2014

Vor unserem Hotelzimmer erwacht der Fluss mit einem Gewusel der verschiedenen Schiffe. Die Eigentümer der Garküchen klappern schon seit Beginn der Dämmerung mit ihrem Blechgeschirr und bereiten den Tag vor. Gepflegtes Hotel, Kochen auf der Straße, Hitze, Katzen, Händler, Rufende Tuck Tuck Fahrer, Fische notdürftig gekühlt in der Sonne, Fotoshooting dazwischen, dichter Autoverkehr, unangenehme Luft: Grosstadt von ihrer anstrengenden Seite.

Fotoshooting in Bangkok
Fotoshooting in Bangkok
Blick von der Hoteltwrrasse auf Wat Arun
Blick von der Hoteltwrrasse auf Wat Arun
Garküchen, direkt unter unserem Balkon
Garküchen, direkt unter unserem Balkon
Unser Hotel, irgendwo rechts mäanderten Flussufer, mittendrin
Unser Hotel, irgendwo rechts mäanderten Flussufer, mittendrin
Im Treppenhaus
Im Treppenhaus
Im (Bade-) Zimmer
Im (Bade-) Zimmer
Morgens um halb neun auf der Hotelterrasse beim Frühstück
Morgens um halb neun auf der Hotelterrasse beim Frühstück
Wir stürzen Uns ins Getümmel. Ich würde gern einen Laden für Tempelbedarf finden und dort Tempelglocken kaufen. Wir bekommen aber keinen wirklich brauchbaren Hinweis, sollen aber mal auf dem Amulett Markt an der Uni beginnen. Glocken gibt es da nicht, dafür viele Normalsterbliche und viele Mönche, die mit Lupen bewaffnet alte und neue Amulette ausdauernd begutachten. Das sind meist zwei Zentimeter große geschnitzte Reliefs, Glücksamulette. Uns überrascht, auch so oft Mönche beim Kauf zu sehen. Wir bleibenineinem Kettenladen hängen und bekommen dort auch den entscheidenden Hinweis, wo in Bangkok Tempelbedarf verkauft wird. Die Tuk Tuk Fahrt dorthin führt über Umwege, denn einige wichtige Kreuzungen sind noch blockiert. Die Opposition hat am Wochenende vier Kreuzungen wieder freigegeben und die laufende. Wocheals Woche der Verhandlungen deklariert. Die kommen aber bis Zu unserer Abreise nicht in Gang, sie scheitern an inakzeptablen Vorbedingungen beider Seiten.
Diese Plastikmönche nehmen mancherorts den lebendigen Mönchen die Mühe ab, den ganzen Tag über dazusitzen und Spenden entgegenzunehmen. Auch die Plastikmönche äußern sich, wenn der Groschen indem Kästen springt, wir wissen nicht ob mit Dank oder mit Segen.
Diese Plastikmönche nehmen mancherorts den lebendigen Mönchen die Mühe ab, den ganzen Tag über dazusitzen und Spenden entgegenzunehmen. Auch die Plastikmönche äußern sich, wenn der Groschen indem Kästen springt, wir wissen nicht ob mit Dank oder mit Segen.
Erstausstattung für ein buddhistisches Zentrum gegenüber der Kreuzkirche? Nein, wir belassen es lieber bei ein paar Gebetsglöckchen.
Erstausstattung für ein buddhistisches Zentrum gegenüber der Kreuzkirche? Nein, wir belassen es lieber bei ein paar Gebetsglöckchen.
Amulett gefällig?
Amulett gefällig?
Rechts und links der Straße Geschäfte fürTempelbedarf. Irgendwann haben wir uns satt gesehen, sind erschlagen dem riesigen Angebot, vergiftet von den Autoabgasen, verschwitzt, haben sechs Kilo Glocken zusammengesammelt und fahren zurück ins Hotel. Jetzt reicht's mit Grosstadt.


Bangkok, Dienstag 4. März
Heute steht das Moderne Bangkok auf dem Programm. Der Taxifahrer macht uns auf Umwege aufmerksam, einige Verkehrsknotenpunkte sind nach wie vor blockiert. Der Unternehmerverband macht darauf aufmerksam, dass die Touristenzahlen merklich zurückgehen und der thailändische Bath deutlich an Wert verliert. Die Verhandlungsparteien sollen endlich aufhören, unerfüllbare Vorbedingungen für einen Dialog zu stellen, sondern jetzt ihre Verhandlungen beginnen. Wir wollen heute raus aus der hohen Luftverschmutzung, Weg vom Lärm der Außenbordmotoren, raus aus 37 Grad im Schatten.

Wir lassen uns zwischen den Hochhäusern und Einkaufszentren am World Center absetzen. Wenig Künden, alle international bekannten Läden vertreten, überladene Schaufenster, für unseren Geschmack alles etwas zu bunt, zu grell. Sehr aufgeräumt, geradezu pompös. Auf der "Essen Etage" fällt uns die Kreativität bei der Präsentation des Angebots auf.
Zu Beginn unserer heutigen Exkursion:Blick in die Garküche direkt gegenüber unserem Hotel
Zu Beginn unserer heutigen Exkursion:Blick in die Garküche direkt gegenüber unserem Hotel
Garküche von innen
Garküche von innen
Gesichert
Gesichert
In einer anderen Welt
In einer anderen Welt
Jedes Gericht aus der Karte ist auf einem Teller appetitlich angerichtet, aus Plastik
Jedes Gericht aus der Karte ist auf einem Teller appetitlich angerichtet, aus Plastik
Zum Reinbeißen
Zum Reinbeißen
Noch mehr zum Reinbeißen
Noch mehr zum Reinbeißen
Wir essen in einem der Restaurants des Einkaufszentrums, haben uns an den überbordenden Auslagen übergesehen und fahren zurück ins Hotel. Als der erste Taxifahrer abends unsere zwei großen Koffer sieht, lädt er den schon eingeladenen Koffer wieder aus, zu so einem Transport hat er keine Lust, er müsste ja einen Koffer auf dem Beifahrersitz deponieren. Denn im Kofferraum ist nur für einen Koffer Platz, da sitzt ja schon der große Gastank, die Taxis in Bangkok fahren mit Flüssiggas. 

Der Flug mit Turkish Airlines ist sehr angenehm, Boing 777-300, die Turkish Airlines Lounge in Istambul ist unvergleichbar gut, die Abholung in Hannover klappt sofort. Wir freuen uns auf "zu Hause". Ende einer Studienreise.
Hannover, Ende einer Studienreise.
Hannover, Ende einer Studienreise.